Die wichtigsten Inhalte des Koalitionsvertrages zum Thema "Neue Möglichkeiten für Jugendliche"
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Jugendpolitik als Angebot für die junge Generation
Für die CDU soll Jugendpolitik dazu beitragen,
jungen Menschen die Chance geben, nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen zu leben.
Deshalb müssen geeignete Rahmenbedingungen entwickelt,
positive Leitbilder und Orientierung aufgezeigt und die Teilhabe junger Menschen
in Politik und Gesellschaft gefördert und eingefordert werden.
Die enge Verzahnung von familien-, jugend- und bildungspolitischen Programmen
und Initiativen ist hierfür eine notwendige Voraussetzung.
1. Verlässliche Orientierungen
2. Jugend und Bildung
3. Jugend und Arbeit
4. Demokratische Teilhabe von Jugendlichen
Jugendpolitik ist eine Aufgabe, die Sozial- und Bildungspolitik, Wirtschafts-, Familien- und
Wohnungsbaupolitik angeht. Jugendpolitik ist eine Querschnittsaufgabe. Die Jugendpolitik
der CDU fühlt sich dem Ziel verpflichtet, die junge Generation zu befähigen, selbstständig
und eigenverantwortlich zu handeln, Pflichten zu übernehmen und Rechte wahrzunehmen,
das Leben als Chance zu begreifen und einen Platz in Gesellschaft und Beruf zu finden.
1. Verlässliche Orientierungen
Politik für die Jugend und mit der Jugend muss auf einem stabilen und verlässlichen
Wertefundament aufbauen. Der ethische Grundkonsens des Grundgesetzes sowie der
Grund- und Menschenrechte dürfen nicht nur abstrakt vermittelt werden, sondern sie
müssen vor allem auch gelebt werden. Eltern müssen bei ihrer Erziehungsaufgabe durch
eine aktive Familienpolitik unterstützt werden. Ziel ist die Erziehungspartnerschaft von
Eltern, Angeboten der Tagesbetreuung für Kinder, Schule und Einrichtungen der
Jugendhilfe im Bewusstsein der Verantwortung für die junge Generation.
2. Jugend und Bildung
Die Teilhabe aller an Bildung und Ausbildung ist die Voraussetzung dafür, dass keine
Begabung ungenutzt bleibt. In der Wissensgesellschaft können nur jene erfolgreich sein,
die es verstehen, Wissen anzuwenden. Bildungschancen sind deshalb Zukunftschancen
und damit Lebenschancen für die junge Generation. Bildung beginnt nicht erst in der
Schule. Die Stärkung frühkindlicher Bildung und Erziehung in Familie und
Kindertagesstätte ist die Voraussetzung für mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung von
Bildungschancen, für eine stärkere Entkoppelung von sozialer Herkunft und schulischer
Leistung und damit auch der Schlüssel dazu, dass keine Begabung ungenutzt bleibt.
3. Jugend und Arbeit
Die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für die junge Generation ist und bleibt
eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre. Damit allen jungen Menschen
Chancen auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz eröffnet werden, müssen Wirtschaft,
Gewerkschaft und Politik die Schaffung von Ausbildungsplätzen und Arbeitsplätzen als
gemeinsame Herausforderung begreifen. Unabdingbare Voraussetzung ist hierfür eine
Wirtschaftspolitik, die wachstumsfördernde Rahmenbedingungen schafft.
4. Demokratische Teilhabe von Jugendlichen
Wer eine Kultur der Bürgergesellschaft unter Einbeziehung politischen Engagements will,
der muss frühzeitig Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche schaffen. Deshalb müssen
die zahlreichen Modelle, die sich vor Ort entwickelt und bewährt haben, gefördert und
weiterentwickelt werden. Für die CDU soll Jugendpolitik dazu beitragen, jungen Menschen die Chance geben, auch
ihre politischen Vorstellungen in unserem demokratischen Gemeinwesen einzubringen.
Denn wir wollen möglichst viele Jüngere für Politik begeistern. Die CDU lebt auch von den
Ideen und Fragen, der Beharrlichkeit und Ungeduld, der Begeisterung und dem
persönlichen Einsatz junger Menschen. Für die Demokratie und die dem Grundgesetz
zugrunde liegenden Wertentscheidungen muss jede Generation neu gewonnen werden.
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